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Was macht Kleidung eigentlich mit der Haut unserer Kinder?

Was macht Kleidung eigentlich mit der Haut unserer Kinder?

Kennt ihr das? Als Eltern macht man sich über so ziemlich alles Gedanken. Was essen die Kids? Wie viel Bildschirmzeit ist okay? Sitzt der Kindersitz wirklich fest? Aber über eine Sache, die unsere Kinder buchstäblich 24 Stunden am Tag berührt, reden wir eigentlich fast nie: ihre Kleidung. 

Ich bin ehrlich: Ich bin kein Wissenschaftler. Ich lese in meiner Freizeit auch nicht ständig komplexe Textil-Studien. Aber in den letzten Wochen habe ich mich da mal ein bisschen reingefuchst. Warum? Weil Kinderhaut einfach anders tickt als unsere. Sie ist dünner, viel empfindlicher und nimmt Dinge aus der Umgebung leichter auf. 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat das mal sehr treffend zusammengefasst: Kinderhaut hat eine viel größere Oberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht, weshalb sie auf äußere Einflüsse auch viel intensiver reagiert als wir Erwachsene. 

Als wir bei Babauba angefangen haben, habe ich mir eins vorgenommen: Zumindest beim Thema Kleidung sollt ihr euch als Eltern im Alltag null Gedanken machen müssen. Deshalb drehe ich sprichwörtlich jeden Stein um, um zu verstehen, was ein gutes Shirt wirklich ausmacht. 

Hier sind zwei Dinge, die ich bei meiner Recherche gelernt habe (und die euch beim nächsten Einkauf vielleicht echt helfen): 

1. Was zur Hölle ist, eigentlich GSM? Wenn man sich mit Stoffen beschäftigt, stolpert man ständig über diese drei Buchstaben. Klingt ein bisschen nach Handynetz, steht aber einfach für „Gramm pro Quadratmeter“ also die sogenannte Grammatur. Das ist quasi das Geheimnis dahinter, warum sich manche T-Shirts super anfühlen und andere wie ein nasser Lappen. 

Ein typisches, billiges Fast-Fashion-Shirt liegt oft bei 130 bis 150 GSM. Das fühlt sich im Laden vielleicht angenehm leicht an, verliert aber nach dreimal Waschen komplett die Form. Wenn Fachleute über richtig gute, robuste Kinderkleidung sprechen, fällt meistens der Bereich von 180 bis 220 GSM. Das ist genau der Bereich, in dem wir uns bei Babauba ganz bewusst bewegen. Warum? Weil Kinderkleidung nun mal rutschen, klettern, kleckern und unzählige Runden in der Waschmaschine überleben muss – und danach am besten noch ans kleine Geschwisterchen weitergegeben wird. Alle unsere Produkte haben 220G GSM. Mehr würde man dann für Heavy Shirts oder Oversized nehmen. 

2. Die Sache mit den Farben (und warum bunt manchmal besser ist) Das war für mich der größte „Aha-Moment“. Wusstet ihr, dass kräftige, leuchtende Farben tatsächlich einen viel besseren natürlichen UV-Schutz bieten als Weiß oder blasse Pastelltöne? Forscher haben das getestet und das Ergebnis ist simpel: Je intensiver und dunkler ein Stoff gefärbt ist, desto weniger UV-Strahlen kommen durch die Fasern an die Haut. Die Skin Cancer Foundation rät deshalb tatsächlich zu kräftigen Tönen! 

Jetzt kommt aber der Haken: Bei billig produzierter Kleidung bedeuten intensivere Farben leider oft auch mehr Chemie. Das ist genau der Punkt, an dem wir bei Babauba ansetzen. Ihr wisst: Wir lieben es bunt! Aber wir gehen bei der Färbung keine Kompromisse ein. Wir nutzen ausschließlich hochwertige, streng schadstoffgeprüfte Farben. So habt ihr die leuchtenden Muster (und den tollen UV-Schutz), aber absolut keine fiesen Chemikalien, die an die Haut eurer Kids geraten könnten. 

Unsere Stofflieferanten müssen nach OEKO Text zertifiziert sein, dieses Zertifikat muss jedes Jahr erneuert werden.  

Auch wir werden nächstes Jahr für das finale Produkt ein Zertifikat haben, der Prozess ist etwas komplexer und dauert. Wir haben aber in diesem Quartal damit begonnen. 

Mein Fazit

Ich sage nicht: Zieht euren Kindern nur noch Babauba an und werft die Sonnencreme in den Müll. Aber ich sage: Es ist eben nicht egal, was wir unseren Kindern anziehen. Ein gutes T-Shirt ist mehr als nur ein Stück Stoff, es ist ein kleines Stück Geborgenheit und das gute Gefühl für und als Eltern, dass wir wissen, was an die Haut unserer Kinder drankommt.