Babauba Christmas
Der Dino trägt eine Weihnachtsmütze, der Dackel seinen bunten Streifenpulli und das Faultier hat sich eine Zuckerstange geschnappt. Dazwischen tummeln sich Einhörner, Flamingos und viele weitere Freunde – umgeben von Tannenzweigen, Weihnachtskugeln und kleinen Sternen. Auf dem dunkelblauen Hintergrund strahlen die fröhlichen Farben besonders schön. ✨
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Eine Babauba Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen
Im Winterwald war es schon früh dunkel geworden. Zwischen den Tannenzweigen glitzerten kleine Schneeflocken, und Fuchs Fino steckte seine kalte Nase tief in seinen buschigen Schwanz.
„Es wird Zeit für unser Weihnachtsfest“, sagte er. „Aber dieses Jahr möchte ich, dass wirklich alle dabei sind.“
Also lief er durch den Wald und lud seine Freunde ein.
Dackel Theo kam in seinem rot-grün gestreiften Pullover. Flamingo Milla wickelte sich einen langen roten Schal um den Hals. Das Einhorn brachte bunte Weihnachtskugeln mit, und die kleine Maus zog einen Schlitten voller Zuckerstangen hinter sich her.
Zuletzt stapfte Dino Taps heran. Seine Weihnachtsmütze war ihm bis über ein Auge gerutscht.
„Bin ich zu spät?“, fragte er.
„Überhaupt nicht!“, rief Fino. „Wir fangen gerade erst an.“
Auf der Lichtung stand eine große Tanne. Gemeinsam wollten die Freunde daraus den schönsten Weihnachtsbaum im ganzen Wald machen.
Milla hängte Kugeln an die unteren Zweige. Theo trug die Lichterkette um den Baum herum. Die Maus sortierte die Haken, und das Einhorn hielt den Schlitten fest, damit er nicht den Hügel hinunterrutschte.
Faultier Fiete hatte sich einen gemütlichen Ast ausgesucht.
„Ich passe auf die Zuckerstangen auf“, sagte es.
„Du hast da aber schon eine im Mund“, bemerkte die Maus.
Fiete schaute auf die Zuckerstange.
„Die war krumm. Ich musste prüfen, ob sie trotzdem schmeckt.“
Alle lachten.
Bald funkelte der Baum in Rot, Pink, Grün und Gold. Nur ganz oben war noch ein Zweig frei.
„Der Stern fehlt!“, rief Theo.
Fino öffnete die kleine Schachtel, in der er den Weihnachtsstern aufbewahrt hatte.
Sie war leer.
Er schaute unter den Schlitten, hinter einen Baumstumpf und sogar in Theos Pullovertasche.
Kein Stern.
„Oh nein“, flüsterte Fino. „Ohne Stern ist unser Baum doch gar nicht fertig.“
Dino Taps legte den Kopf schief.
„Dann holen wir einen vom Himmel.“
Er streckte seinen langen Hals so weit nach oben, wie er konnte.
Noch ein Stück.
Und noch ein winziges Stück.
Dabei rutschte seine Weihnachtsmütze herunter und landete genau auf Finos Kopf.
Doch die Sterne waren viel zu weit weg.
„Vielleicht kann ich hinfliegen“, schlug die Eule vor.
Sie flatterte über die Tannenspitze und kam kurz darauf wieder zurück.
„Auch für mich zu hoch“, sagte sie. „Und ziemlich kalt.“
Die Freunde setzten sich um den Schlitten. Fino ließ die Ohren hängen.
Da raschelte es über ihnen.
Ganz langsam kletterte Faultier Fiete von seinem Ast herunter. In einer Pfote hielt es die Zuckerstange. In der anderen ein Stück goldenes Papier.
„Das lag noch in der Schachtel mit den Kugeln“, sagte es. „Können wir daraus einen Stern machen?“
Die kleine Maus sprang auf.
„Ja! Ich hole die Schere!“
Fino zeichnete einen Stern auf die Rückseite des Papiers. Die Maus schnitt ihn vorsichtig aus. Milla knotete einen roten Faden daran, und Theo hielt den fertigen Stern hoch.
Er hatte fünf Spitzen.
Eine war ein bisschen länger als die anderen.
„Der ist wunderschön“, sagte Fino.
„Und den Himmel mussten wir dafür auch nicht ausräumen“, meinte Taps.
Nun durfte der Dino den Stern auf die Baumspitze setzen. Diesmal hielt er seine Weihnachtsmütze mit einer Pfote fest.
Theo schaltete die Lichterkette ein.
Die Kugeln glänzten. Der goldene Papierstern leuchtete. Und auf dem Schnee tanzten kleine bunte Lichtpunkte.
„Jetzt fehlen nur noch die Plätzchen!“, rief die Maus.
Die Freunde kuschelten sich unter eine große Decke. Es duftete nach Zimt und warmem Apfelsaft. Theo stimmte ein Weihnachtslied an, die Eule summte mit, und Dino Taps sang so tief, dass Fiete das Kitzeln bis in den Bauch spürte.
Fino blickte hinauf zum Stern mit der etwas zu langen Spitze.
Dann rückte er ein Stück zur Seite.
„Komm, Fiete. Hier ist noch Platz.“
Das Faultier schlüpfte unter die Decke.
„Gut“, murmelte es zufrieden. „Ich bin nämlich mit dem Aufpassen fertig.“
„Und wo sind die Zuckerstangen?“, fragte die Maus.
Fiete zeigte auf den Schlitten.
Dort lagen noch alle.
Bis auf eine.
Und so feierten die bunten Freunde Weihnachten: unter einer funkelnden Tanne, dicht aneinandergekuschelt und mit einem selbst gebastelten Stern über ihren Köpfen. ✨









