Skip to content
Kostenloser Versand ab 59 €
30 Tage Rückgaberecht
Sichere Zahlung
Trusted Shops Käuferschutz

Eure Fragen zu Babauba

Vor zwei Wochen habe ich euch gefragt: Was wollt ihr wissen? Ihr habt geliefert. Und ich bin euch die Antworten schuldig geblieben. Das hole ich jetzt nach.

Weil in zwei Tagen ein kleines Jubiläum ansteht, passt das ganz gut zusammen: Am 16. September 2025 haben wir Babauba übernommen. Ein Jahr, eure Fragen, meine ehrlichen Antworten.

Aber bevor ich anfange, möchte ich etwas sagen, das mir beim Lesen eurer Fragen aufgefallen ist.

Eure Fragen drehen sich im Kern um dasselbe. Ihr fragt nach Martin, nach Izabella, nach den alten Mustern, nach Bettwäsche und nach Kleidung für Erwachsene. Ihr fragt nicht nach Rabatten oder Lieferzeiten. Ihr fragt nach dem, was Babauba für euch bedeutet hat. Und danach, ob das noch da ist.

Es ist noch da. Aber es sieht anders aus als früher. Und ich glaube, das ist in Ordnung.

Babauba hat durch euch, durch diese Community, die Möglichkeit bekommen, zu wachsen. Nicht nur im Umsatz, sondern auch als Marke. Sich weiterzuentwickeln, neue Wege auszuprobieren, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Genau wie Kinder das tun. Kinder vergessen nicht, wer sie waren, aber sie bleiben auch nicht stehen. Sie probieren aus, fallen hin, stehen auf und probieren es noch mal. Und irgendwann merken sie: Ich bin immer noch ich, nur ein bisschen weiter.

So geht es mir mit Babauba. Neue Designs kommen, alte Lieblingsmuster bleiben. Wir gehen neue Wege in der Kommunikation, aber die Haltung bleibt. Ein neues Team, aber dieselbe Überzeugung: Farbe gehört ins Kinderzimmer.

Das Alte nicht vergessen und das Neue nicht fürchten.

Jetzt zu euren Fragen.

„Wann gibt es wieder bunte Kleidung für Erwachsene?“

Das ist eine der häufigsten Fragen, die mich erreichen. Die ehrliche Antwort: Nicht sofort.

Wir sind ein kleines Team, und unsere Energie fließt gerade vor allem in die Kinderkollektion. Kleidung für Erwachsene ist ein ganz anderer Markt mit anderen Größen, Passformen und Anforderungen. Wenn ich das mache, dann richtig. Im Moment kann ich das nicht leisten, aber ich vergesse die Frage nicht.

Erste kleine Versuche machen wir schon: Wir haben zum Beispiel drei Shirts in Größe XS im Shop. Bisher war das allerdings noch kein großer Erfolg.

„Habt ihr die Lizenzen für die alten Retro-Muster?“

Ja. Wir haben alle Lizenzen. Die alten Muster gehören zu Babauba und werden bleiben.

Aber ich produziere nicht mehr so wie früher, als große Mengen auf Lager lagen. Mode und Geschmack ändern sich, und ich will flexibel bleiben. Mein Weg ist, alte Lieblingsmuster und neue Designs immer gemeinsam anzubieten. Ihr werdet also beides sehen.

„Wird es wieder Bettwäsche, Handtücher und Geschirrtücher geben?“

Stand heute steht das nicht auf meinem Plan. Zum Thema Handtücher haben wir bereits Gespräche geführt. Aktuell sehe ich aber nicht, dass wir sie zu einem vernünftigen Preis anbieten können.

Ich nehme euren Wunsch trotzdem mit. Versprechen kann ich nichts, aber ich habe euch gehört.

„Und wo ist Martin?“

Ich weiß, dass euch Martin am Herzen liegt. Ich werde dem Thema diese Woche eine eigene Stellungnahme widmen, weil es mehr Aufmerksamkeit verdient als eine Antwort zwischen anderen Fragen. Haltet die Augen offen.

„Arbeitet Izabella Csik noch mit euch zusammen?“

Izabella ist die Gründerin von Babauba und hat die Marke zu dem gemacht, was sie heute ist. Sie arbeitet nicht mehr mit uns zusammen. Ich habe die Marke übernommen und führe sie weiter – mit Respekt für das, was sie aufgebaut hat.

„Wart ihr vor dem Neuaufbau auch schon Babauba-Kunden?“

Nein, leider nicht. Ich bin auf Babauba gestoßen, als es die Möglichkeit gab, die Marke weiterzuführen.

Eltern haben mir damals in den höchsten Tönen davon erzählt: von der Qualität, den Farben und der Community. Und ich habe gedacht: Warum kenne ich das nicht?

Ehrlich gesagt ärgere ich mich bis heute darüber. Hätte ich Babauba früher gekannt, hätten meine Kinder jetzt auch die Retro-Muster im Schrank.

„Wann werden die Bots aus den Gruppen rausgeschmissen?“

Die ehrliche Antwort: Unsere Facebook-Gruppen wurden gehackt. Wer schon mal versucht hat, mit Meta über so ein Problem zu sprechen, weiß, was das bedeutet. Man beißt auf Granit – egal, ob man höflich fragt, laut wird oder einen Anwalt einschaltet.

Zur Einordnung: Wir selbst haben nur eine Gruppe betrieben. Mit den anderen Facebook-Gruppen haben wir nichts zu tun und können diese auch nicht wieder aktivieren.


Ein Jahr. 365 Tage. Tausend Entscheidungen. Manche waren gut, manche hätten besser sein können.

Was sich nicht geändert hat: Ich höre zu. Jede Frage, die hier steht, ist ein Zeichen dafür, dass euch Babauba nicht egal ist. Und das ist sehr wertvoll für mich.

Danke, dass ihr dieses erste Jahr mit mir durchgehalten habt. Das zweite wird besser. Nicht perfekt. Aber besser.